Leserzuschrift Stuttgarter Zeitung 2014 06 20

Endlich ist klar, dass für die Landesregierung Frösche und Rebhühner wichtiger sind als Menschen. Die Entscheidung die Andriofbrücke zu den Akten zu legen ist menschenverachtend. Täglich quälen sich 30 000 Pkw  und 5000 Lkw  über die bestehende Brücke. Hunderter von Anwohnern werden seit Jahren mit über den Grenzwert liegenden Kohlendioxid vergiftet.  Der überregionale Verkehr wird nun zukünftig und mit großer Wahrscheinlichkeit für alle Zeiten im Zentrum von Remseck bleiben. Die Westrandbrücke verschiebt das Problem nur um 300 Meter und ist ein Monster, das in 10 bis15 Metern Höhe an den Fenstern der Neuen Mitte und am Rande einer hoffentlich geschützten Grünzäsur vorbeigeführt wird. Der Sinn und Zweck einer Grünzäsur liegt darin, die Frischluftzirkulation zu gewährleisten. Für Remseck wird eben Feinstaub und Kohlendioxid von tausenden von Fahrzeugen der Frischluft zugemischt. Sarkastisch könnte man bemerken, hoffentlich befinden sich nicht zu viele Rebhühner in der Grünzäsur, sonst müsste die Landesregierung aktiv werden.

Die Andriof Brücke ist die einzige Alternative, die allen Betroffenen gerecht wird. Abgesehen von den Gegnern der „Arge Nord Ost“ , die nun im Gleichklang mit der Landesregierung jubeln und ihre  falsche Behauptung, dass hier ein hohes ökologisches Risiko besteht durchgesetzt haben. In einer Studie des Reg. Pr. von 2007 steht klar und deutlich, dass Naturschutzgebiete nicht betroffen sind, das Landesschutzgebiet  Öffinger Rain und Waidbachtal auf ca. 100Meter tangiert wird  und nur wenige § 32 Biotope beansprucht werden. Offensichtlich werden diese Argumente vom Tisch gewischt.

Ich hoffe nur, dass allen Betroffenen klar wird, dass sie Opfer einer grünen Ideologie sind.

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