Leserzuschrift 2016 04 02

Stuttgarter Zeitung vom 2.4. 2016 „Rückenwind für die Freunde der großen Lösung“

Es wäre gut, wenn sich die Gegner des Nord-Ost-Rings an die Fakten halten  und nicht immer von einem toten Pferd faseln würden.

Fakt ist, dass der Nord-Ost-Ring eine hohe Wirtschaftlichkeit hat, die ökologischen Risiken gering sind und eine Entlastung für alle Gemeinden wie Kornwestheim, Fellbach, Ludwigsburg und vor allem Remseck bringen würde. Wenn die Gegner, wie Herr Palm aus Fellbach, von Halsstarrigkeit und unrealistischen Ideen sprechen , frage ich mich, wer ist hier halsstarrig und unrealistisch. Falls kein Nord-Ost-Ring kommt, werden die großen Verlierer Remseck und Fellbach werden. Ich empfehle Herrn Palm die einschlägigen Studien zu lesen. Die Verweigerung für eine große Lösung ist kontraproduktiv für alle umliegenden Gemeinden.

Sich generell einem Nord-Ost-Ring zu verweigern, heißt einen weiteren Sargnagel in die Zukunft der Region Großraum Stuttgart zu schlagen. Unser Wohlstand ist keine Selbstverständlichkeit, sie basiert neben anderen Faktoren auch auf einer funktionierenden Infrastruktur. Die heutige Verkehrssituation führt dazu, dass Stuttgart langfristig seine Attraktivität als Industriestandort verliert, da sich neue Unternehmen ungern ansiedeln werden und bestehende Industrien in einem schleichenden Prozess abwandern.

Falls hier keine Vernunft eintritt, werden wir alle zu Verlierern.

Dietrich Schreiner

Dietrich Schreiner
Sprecher der Bürgerinitiative „Wir in Remseck“
Auf der Schütte 21
71686 Remseck

  1. Schade, dass Sie immer die Gegner, wie Herrn Palm oder Herrn Michel zu Wort kommen lassen und die unmittelbar betroffenen Bürger in Remseck in Ihrem Blatt keine Stimme haben. Ich hoffe, dass Sie wenigstens diese Stellungnahme drucken.

Ich empfehle Ihnen die Studie der unten gezeigten Web Seite.