Kirchtürme, wo man hinschaut

Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 19.12.2016

Ihr Artikel vom 19.12.2016 „Kirchtürme, wo man hinschaut“

Ja, es stimmt, Kirchturmpolitik wo man hinschaut. Dadurch wird heute die Gesundheit hunderter Menschen geschädigt und morgen die wirtschaftliche Zukunft unserer Kinder und Enkel gefährdet.

Wir leben in einer unerträglichen Put-Situation zwischen Befürwortern und Gegnern des Nordostrings. Die einen wollen den Verkehrskollaps und die damit verbundenen wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen in und um Stuttgart verhindern, die anderen wollen die wenigen grünen Bereiche im Großraum Stuttgart erhalten.

Warum nicht den Vorschlag aufnehmen, den Nordostring wenigstens partiell unter die Erde verlegen. Laut Bundesverkehrswegeplan hat der Nordostring eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit (größer als Faktor 10). Die Kosten für eine Deckelung würden diese Wirtschaftlichkeit zwar verringen, es hätte aber den Vorteil, dass mehrere Fliegen mit einer Klappe erschlagen würden und die verfeindeten Parteien nicht weiterhin vor unvereinbaren Positionen stehen würden.

Bei gutem Willen ist ein für alle Parteien zufriedenstellender Kompromiss möglich.

Die Politiker der Region sollten lieber ihre Aufmerksamkeit auf die Zukunft der Region lenken, da die Elektromobilität und Fabrik 4.0 tausende von Arbeitsplätzen gefährdet und wir daher Alternativen zur heutigen industriellen Orientierung finden und fördern müssen.

„wir für morgen e.V.“

 

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