Lastwagen bleiben in Neckarrems

Stuttgarter Zetung von 17.11.2016

Ihr Artikel vom 17.11.16 ” Die Lastwagen bleiben in Neckarrems”

Als Remsecker bleibt man nur sprachlos zurück. Offensichtlich haben die Bürger in Remseck weniger Wert als in Fellbach und Waiblingen. Obwohl bei einer Sperrung der Remstalstraße der Schwerlastverkehr in Neckarrems nur verlagert werden sollte und die Anwohner des Schlossberges erheblich mehr Belastungen ausgesetzt würden, haben Stadt und Anwohner diesem Plan zugestimmt, um eine gerechtere Verteilung des Verkehrs in Raum Neckar und Rems zu erzielen.

Leider muss auch festgestellt werden, dass unsere Volksvertreter in Remseck nicht das politische Gewicht im Lande haben wie die der Gemeinden Fellbach und Waiblingen. Deren Kirchturmpolitik wird langfristig alle zu Verlierern machen. Einerseits gegen den Nord-Ost-Ring zu sein und andererseits den Verkehr im Nordosten der Region Stuttgart zum Stillstand zu bringen, hat Konsequenzen für die Industrie. Vor allem neue Unternehmen werden ihre Mitarbeiter nicht dem täglichen Staustress aussetzen und die logistischen Anforderungen einer vernetzten Industrie in ihre Standortwahl  einbeziehen. Den Verantwortlichen ist offensichtlich nicht klar, dass durch den Wechsel zu Elektrofahrzeugen in der Autostadt Stuttgart zehntausende Arbeitsplätze wegfallen werden und die Ansiedlung  neuer Industrien langfristig lebensnotwendig für den Wohlstand unserer Kinder und Enkel ist. Verantwortungslos!

“wir für morgen e.V.”

2016-11-17-sz

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