Land zahlt für die Westrandbrücke

Stuttgarter Zeitung vom 29.06.2017

Die regierenden Grünen wollen keinen Nordostring. Wie kann man nur so naiv sein und glauben, dass die Westrandbrücke nicht das trojanische Pferd der Landesregierung ist, einen Ersatz für den Nordostring zu etablieren. Wenn die Westrandbrücke gebaut ist, haben die Gegner des Nordostrings weitere Argumente, den Ausbau des Straßennetzes zwischen Kornwestheim und Waiblingen zu verhindern.

Sehr aufschlussreich ist die Luftaufnahme des Artikels. Sie zeigt die heute recht komplexe Anbindung der Landesstraße L1100 an die bestehende Brücke. Sie verbraucht ca. ein drittel des für die neue Mitte geplanten Areals. Die topographisch schwierigere Anbindung an die neue Westrandbrücke, weil hier das Gelände steil ansteigt, wird erheblich mehr Raum beanspruchen und ein Schandmahl im Zentrum der Stadt Remseck werden.

2017 06 Westrandbrücke SZ

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