Region blitzt beim Verkehrsminister ab

Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 07.08.2017
Die Forderung nach mehr Geld, auch für die Planung des Nordostrings, wird abgelehnt.
Dieser Artikel ist der Beweis, dass die Westrandbrücke ein quasi Ersatz für den Nordostring darstellt. Der Verkehrsminister denkt nicht im Traum daran, einen NOR zu planen. Die Verwaltung in Remseck sollte von Ihren Traum aufwachen, dass Remseck zwei neue Brücken bekommt.

2017 SZ Region blitzt beim VM ab

Der Verkehrsfluss verhält sich wie Wasser, es sucht sich das Gelände, wo es am schnellsten fließen kann. Die Landesregierung will durch „intelligente“ Nutzung der Hauptverkehrsachsen A8 und A81 die Infrastrukturprobleme der Region lösen.

Dass die Grünen schon immer alles besser wissen, ist bekannt, dass sie aber Wasser bergauf fließen lassen können, das ist neu.

Die Planung des Nordostrings aus ideologischen Gründen zu verweigern ist unerträglich. Stattdessen genehmigt man den Remseckern eine neue Brücke, die als trojanisches Pferd ein quasi Ersatz für den Nordostring darstellt. Statt heute 40 000 Autos werden sich eben zukünftig 60 000 Fahrzeuge über ein 12 Meter hohes dreispuriges Monster durch Remseck quälen.

Interessant ist hierbei, dass dieses Monster durch eine Grünzäsur geführt wird, die für die Frischluftversorgung des Stadtteils Aldingen im Flächennutzungsplan ausgewiesen ist. Dass bei einem Nordostring Flora und Fauna geschädigt werden, wird in einem hundertseitigen Papier beklagt, dass aber bei der Westrandbrücke Menschen zukünftig kontaminiert werden, ist den Grünen kein einziges Wort des Bedauerns wert.

Offensichtlich herrscht bei den Grünen und in weiten Kreisen „die Sehnsucht nach Stillstand“. Aber Stillstand heißt Rückschritt. Gnade unseren Kindern und Enkeln, deren Zukunft wird aufs Spiel gesetzt.

 

 

 

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