Breites Bündnis gegen den Nord-Ost-Ring

Stuttgarter Zeitung von 01.10.2018
Die Gegner des NOR haben mobil gemacht und viel Resonanz bekommen.

2018 09 SZ Bündnis gegen NOR

Die Bürger Fellbachs kämpfen für Ihre Belange. Die Remsecker nehmen ihr Schicksal gottergeben hin. Allen Argumenten der NOR-Gegner muss man nicht immer zustimmen, aber aus der Sicht der Fellbacher werden deren Interessen konsequent vertreten und von einer breiten Bevölkerungsschicht getragen. Sie bieten auch Alternativen an, die auf Basis bestehender Straßen und einer Neckarquerung beim Straßenbahndepot eine kleine lokale Lösung für die Verkehrsproblematik der Gemeinden Fellbach, Waiblingen und Remseck vorschlagen.

Offensichtlich agiert OB Schönberger aus Remseck nach dem Motto „Alles oder Nichts“. Er besteht auf einer Westrandbrücke und einem Nordostring. Das Ergebnis wird sein, die Westrandbrücke wird Teil eines „kleinen Nordostrings“ und der regionale Verkehr, wird für immer durch die Mitte Remsecks geführt.  Hinzu kommt noch ein hoher Anteil überregionalen LKW-Aufkommens, da LKWs mautfrei auf Landstraßen fahren dürfen. Wenn der „kleine NOR“ realisiert ist, wird der offizielle Nordostring nicht mehr politisch durchsetzbar und daher nicht gebaut.

Falls Remseck im Alleingang die Westrandbrücke baut, spielt sie den Interessen der Gemeinden Fellbach und Waiblingen in die Karten. Sie können dann auf Ihren Gemarkungen unabhängig Maßnahmen vorantreiben ( Linksabbieger L1197, gedeckelte Umfahrung Hegnach, Unterführung Zufahrt B14/29) und den „kleinen NOR“ realisieren. Remseck ist dann der große Verlierer.

Remseck verspielt eine historische Chance, gemeinsam mit den Gemeinden Fellbach, Waiblingen und Remseck eine tragbare und zeitnahe Lösung zu finden. Politik heißt, das Machbare zu tun und Kompromisse zu suchen.

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