Remsecker Räte wollen endlich Pläne sehen

Artikel der LKZ

Stellungnahme zu dem Artikel der LKZ „Remsecker Räte wollen endlich Pläne sehen“.

Die Aussage, der Verein „wir für morgen“ hat Pläne der Westandrücke mit Datum 27.04.2018 auf seine Homepage gestellt, ist falsch. Wir haben diese Pläne nicht auf unserer Homepage veröffentlicht.

Die Aussage des Regierungspräsidiums, die Westrandbrücke sollte unter der Voraussetzung gebaut werden, dass der Nordostring nicht gebaut wird, weißt darauf hin, dass die Westrandbrücke für den regionalen/überregionalen Verkehr geplant wird.

Die Aussage des OB Schönberger, das Land habe ursprünglich geplant, die Brücke am Rathaus massiv auszubauen, wird auf schriftliche Anfrage beim Regierungspräsidium nicht betätigt. Es gibt keine Pläne in dieser Richtung.

2 Gedanken zu „Remsecker Räte wollen endlich Pläne sehen“

  1. Es ist ein Hick-Hack sondesrgleichen. Wie auch immer eine “Lösung” aussehen wird, den Verkehr wird man nicht aus Neckarrems heraus bringen, denn alle wollen ja schließlich nach der Arbeit von Stuttgart, Ludwigsburg, Marbach, Waiblingen usw. wieder nach Hause nach Neckarrems, um es auf die einfachste Formel zu bringen. Was soll eine Verlegung der Brücke, was ein Nord-Ost-Ring daran ändern? LKW sind das Rückgrad unserer Gesellschaft. Ohne sie gibt es keine Lebensmittel. Ohne sie läuft auch in Remseck gar nichts mehr. Wenn hier Leute ständig über dieses überflüssige Thema streiten, dann sollten sie sich auch mal in die Lage eines LKW-Fahrers ersetzen.
    Dieser Verein “wir für morgen” antwortet nicht auf E-Mails und hat selbst keine Lösung.

    1. Wir möchten uns für die späte Antwort entschuldigen. Da wir ein kleiner Verein sind, können wir nicht immer so schnell reagieren. Erst kürzlich konnten wir in unserer regelmäßigen Vorstandsitzung auch Ihre Gedanken besprechen.

      Grundsätzlich können wir Ihren Ärger sehr gut nachvollziehen. Leider ist eine Lösung so einfach nicht möglich.

      Die Stadt Remseck will die aktuelle Brücke mehr oder weniger einfach um ein paar hundert Meter in Richtung Stuttgart verlegen und hofft mittels mehrerer Ein- und Ausfädelspuren den Verkehrsfluss beiderseits der Brücke zu verbessern. Für die Umsetzung sind nur zwei Wege technisch denkbar: entweder werden die Ein- und Ausfädelspuren auf der Brücke selbst realisiert, was zu weiteren zwei bis drei Fahrspuren pro Richtung führt und gleichzeitig zu etwas weniger monströsen Rampen und Schleifen auf der Aldinger/ Neckargröninger und der Neckarremser-Seite. Oder es wird eine etwas weniger monströse Brücke mit monströsen Rampen beidseitig gebaut. Nur, wie Sie richtig schreiben, wird das, egal was kommt, zu mehr Verkehr und damit auch zu mehr Lärm in der Mitte Remsecks führen. Auch zeigen die Berechnungen der Stadt zum Verkehrsfluss ganz eindeutig, dass zumindest in Aldingen der Schleichverkehr durch den Ort zunehmen wird (auch wenn die Stadt das anders kommuniziert). Wie dies in Neckarrems und in Neckargröningen aussieht, hat die Stadt nicht gezeigt. Wir versuchen im Sinne der offenen Information die Stadt zur Herausgabe auch dieser Daten zu bewegen, bisher leider erfolglos.

      Was schlagen wir von “Wir für Morgen” vor? Wir haben das ausführlich auf der Seite:

      https://www.wirfuermorgen.de/wp-content/uploads/2019/01/2019-01-alternativen-zur-wrb.pdf

      dargestellt. Wir nennen das “Ökologische Nord-Ost Umfahrung”. Der Durchgangsverkehr soll um Remseck herum geleitet werden. Wir denken, dass eine deartige Trassenführung würdig genug ist näher untersucht zu werden. Dafür sind umfangreiche Planungen erforderlich. Nur zum Vergleich: Die Stadt Remseck hat bisher deutlich über 1 Million(!) Euro für die Planung der WRB ausgegeben und bewilligt. Das können wir als kleiner Verein nicht leisten. Wir können die Stadt nur immer wieder auffordern auch Alternativen zur WRB zu untersuchen.

      Natürlich ist auch unsere Idee der “Ökologischen Nord-Ost Umfahrung” nicht die Eier legende Wollmilchsau. Wir sind jedoch überzeugt davon, dass diese Lösung den Durchgangsverkehr in Remseck stark reduziert. Wir müssen jedoch ehrlicherweise auch sagen, dass der Verkehr auf der L1140, der Landstraße vom Rathaus in Richtung Schwaikheim sich vermutlich nicht sehr stark reduzieren wird.

      Jetzt brauchen wir noch eine gute Lösung für den LKW Verkehr. Den wollen wir auf keinen Fall verteufeln. Viel LKW Verkehr ist gleichbedeutend mit einer brummenden Wirtschaft. Das brauchen wir – davon leben wir alle!
      Hier sehen wir den Nord-Ost-Ring, der ja gerade in den letzten Tagen wieder positiv – auch vom Landesverkehrsministerium – ins Spiel gebracht wird.

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