Stichworte

Durchgangsverkehr

Die heutige Brücke als Nordostumgehung von Stuttgart

An der Einmündung der Rems in den Neckar liegt der Verkehrsbrennpunkt. Hier gibt es vier „Brücken“. Genauer: zwei Brücken und zwei verglaste Stege. Sie sortieren die Verkehrsteilnehmer, verhindern Reibereien. Die Brücken tragen die Autos über Rems (B1) und Neckar (B2), die Stege (S1 + S2) die Fußgänger und Radfahrer.

Der 4-Brücken-Knoten aus 5 Landstraßen
Der 4-Brücken-Knoten aus 5 Landstraßen

Der 4-Brücken-Knoten aus 5 Landstraßen

Die Vereinigung der Wasserwege Rems  und Neckar, die markiert ist durch die zwei Brücken, ist überlagert von einer Verknotung verschiedener Landstraßen aus 6 Richtungen (L 1100 aus Stuttgart, L 1140 aus Ludwigsburg und aus Winnenden, L 1100 aus Marbach, L 1197 aus Fellbach, L 1142 aus Waiblingen), die sich auf der Neckarbrücke treffen. Über der Ebene der Wasserwege und der Ebene der Landstraßen liegt aber noch eine dritte Ebene (die in dieser Abbildung nicht anschaulich ist), das ist der autobahnähnliche Nordostring Stuttgarts. Über dessen geplante Neckarbrücke wird der Umgehungsverkehr von Stuttgart geführt, der Verkehr, der vom Remstal zur Autobahn nach Heilbronn A81 und nach Karlsruhe A8 drängt. Bis der Nordostring verwirklicht ist, dient die jetzige Neckarbrücke Brücke faktisch als ein Teil der Nordostumgehung Stuttgarts. Über sie führt deren überregionaler Verkehr.

Remseck wird zum Nadelöhr
Remseck wird zum Nadelöhr

LKW-Korridor

Im Frühjahr 2012 entwickelt der Ludwigsburger Landrat Rainer Haas die Idee, den LKW-Verkehr in Korridoren zu konzentrieren, Strecken, die für Gütertransit benutzt werden dürfen. Alle anderen Straßen wären dann für LKWs tabu. (Stuttgarter Zeitung, 14.02.2012, Seite 20). Für die Ortschaften, die unter dem LKW-Verkehr ächzen und für den gewerblichen Gütertransport, der über Durchfahrverbote stöhnt, sei dies ein Befreiungsschlag. Zitat: „Die Idee ist simpel: der Schwerverkehr wird auf wenige Straßen kanalisiert, das Umland entlastet. Als Korridor für die Nord-Süd-Richtung würde die A81 dienen … Schwieriger wird die Suche nach passenden Querverbindungen. Haas deutet an, dass die B10 eine Rolle spielen werde, ebenso der heftig umstrittene Nordostring, falls er denn je gebaut werde. … So hat die Verwaltungsspitze in Remseck schon davor gewarnt, einen Korridor in die Nähe der Stadt zu legen. Mit dem Argument, dass noch mehr Verkehr dort nicht zu verkraften sei. Andererseits müssen die Lastwagen irgendwo über den Neckar – und die in Remseck geplante Neckarbrücke würde sich als Korridor anbieten“. Dieses Konzept ist für Remseck untragbar. Denn sämtliche Landstraßen des Verkehrsknotens auf unserer Neckarbrücke wären Teil des „Ergänzungsnetzes“ zum „Hauptnetz“ (Karte in Stuttgarter Zeitung, 06.03.2012, Seite 22). Damit steht fest, dass diese Straßen in Zukunft viel mehr Verkehr als bisher aufnehmen müssen. Das Konzept liefe hinaus auf „… eine große Verbotszone, durchbrochen von einzelnen Straßen. Dafür aber fehlt jede rechtliche Grundlage. Denn Straßen, die dem öffentlichen Verkehr gewidmet seien, könnten nicht einfach für bestimmte Fahrzeuge gesperrt werden“, so das Regierungspräsidium Stuttgart (Stuttgarter Zeitung 09.05.2012, Seite 22). Damit wanderte das Konzept in die Schublade. Deutlich wurde daran, wie unverzichtbar die Neckarquerung für die Verkehrspolitik ist. Und wie paradox die politische Verhinderung des Nord-Ost-Rings ist und der Bau der Westrand-Brücke als dessen Ersatz.

Staustatistik 2016 für Stuttgart

Hier finden sie die TOMTOM Staustatistik für Stuttgart in Jahre 2016

Im Raum Stuttgart müssen Autofahrer mit durchschnittlich 34 % zusätzlicher Fahrzeit rechnen, wobei die Spitzenwerte morgens bei 49% und abends bei 64% liegen. Das heißt jeder Autofahrer steht ca. 132 Stunden pro Jahr mit steigender Tendenz im Stau.

http://www.tomtom.com/en_gb/trafficindex/city/stuttgart

 

Hier finden sie die aktuelle Stausituation im Großraum Stuttgart

https://www.tomtom.com/en_gb/traffic-news/stuttgart-traffic/traffic-flow

Feinstaubradar für die Region
Feinstaubradar für die Region

Ein Online-Portal der Stuttgarter-Zeitung zeigt, wie hoch die Feinstaubbelastung in der Region Stuttgart ist.

Mithilfe einer interaktiven Online-Karte wird sichtbar, wie sich der Feibstaub über den Tag in der Luft verteilt und wie hoch die Belastung vor Ort ist.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/feinstaub